Uhthoff & Zarniko

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Revision einer Wolfsburger Regenwasserpumpe bei Uhthoff & Zarniko in Berlin

Der Berliner Pumpenspezialist Uhthoff & Zarniko hat die Revision einer 77 Jahre alten
5 Tonnen schweren und circa 8 Meter hohen vertikalen Kreiselpumpe (Typ SPV 2300, Fabrikat KSB) aus dem Regenwasserpumpwerk der Volkswagen Kraftwerk GmbH Wolfsburg, durchgeführt. Notwendig wurde diese Grundüberholung aufgrund festgestellter unzulässig starker Schwingungen und der Tatsache, dass der Gebäudekomplex speziell an diese Pumpen angepasst wurde und somit keine wirtschaftlich vertretbare Alternativlösung, wie zum Beispiel die Substitution durch eine adäquate Neupumpe, zulässt.

Der “Koloss“ ist eine von sieben im Regenwasserpumpwerk eingesetzten Pumpen, die den Stammsitz der Volkswagen AG im Werk Wolfsburg vor Überschwemmungen bewahren. Die Pumpenstation ist so konzipiert, dass die einzelnen Maschinen je nach Anforderung zu- oder abgeschaltet werden können. Zur Zeit werden im Regenwasserpumpwerk ungefähr 50.000 m3 Wasser pro Tag aus dem Regenwassersammler in ein Rückhaltebecken gehoben. Bei diesem täglichen Fördervolumen versteht es sich von selbst, dass die Pumpen „fit wie ein Turnschuh“ sein müssen.

Doch bevor die Spezialisten von Uhthoff & Zarniko mit der Instandsetzung beginnen konnten, mussten sie die Pumpe aufgrund ihrer Länge und ihres Gewichts vor Ort in Einzelteile zerlegen.

In Berlin erfolgte dann die komplette Demontage mit anschließender Revision. Die Revision umfasste insgesamt an die 20 Einzelteile. Untersucht wurden unter anderem: Pumpengehäuse, Leitgehäuse, Rohrmantel, Lagerkreuz, Laufrad, Pumpenwelle, Dichtungen, Gleitlager und Schalenkupplung.

Sämtliche untersuchte Pumpenteile zeigten erhebliche Ablagerungen, Korrosion (teilweise mit kompletten Durchspülungen) und starken Verschleiß. Um wieder einen ordnungsgemäßen Betrieb der Pumpe zu gewährleisten, mussten umfangreiche Aufarbeitungen und Instandsetzungsarbeiten erfolgen. So wurden z. B. die Gleitlager zur Führung der Pumpenwellen komplett erneuert, die Pumpenwellen im Stopfbuchs- und Lagerbereich neu aufgespritzt und die Schalenkupplung angepasst. Das stark korrodierte und ausgewaschene Pumpenlaufrad sowie Führungsgehäuse wurden reparaturgeschweißt, sandgestrahlt und mit einem Siliziumkarbid gefüllten Epoxidharz wieder originalgetreu instandgesetzt. Im Anschluss an alle Reparaturmaßnahmen wurden das Pumpen- sowie Führungsgehäuse und Laufrad mit UZ ultraglattem keramikverstärkten Epoxidharz endbeschichtet.

Der Einbau und die Inbetriebnahme der Regenwasserpumpe erfolgten in der 16 Kalenderwoche 2014.  Die Maschine zeigt nach Umsetzung aller Revisionsmaßnahmen einen zuverlässigen Betrieb.
 

Referenz Regenwasserpumpwerk